Landwirtschaft 4.0

Die vierte Revolution auf dem Acker Dampf, Hydraulik, Elektronik und jetzt die Digitalisierung. Wer heute noch denkt, dass der typische Landwirt in Blaumann und Gummistiefeln mit dem Trecker über die Felder zuckelt, hat einiges verpasst. Landwirtschaft oder Agrar 4.0 bringt alles, was schon aus dem Industrie-Sektor bekannt ist, in die landwirtschaftlichen Betriebe. Von der auf jede Pflanze abgestimmte Nährstoffmenge bis hin zur automatisierten Landmaschine. Smart Farming und Precision Farming lauten die Schlagworte…

Bauernhof 4.0

Wer das Wort „Bauernhof“ hört, denkt automatisch an rustikale Landwirte mit einem herben Wortschatz, Düngergeruch in der Luft und harter, ehrlicher Handarbeit. Der typische Hof besteht idealerweise aus einem kleinen Laden, der das geerntete Obst und Gemüse verkauft, einem Wohnhaus, mehreren Ställen und einer Garage für die Landmaschinen. Und wer das im 21. Jahrhundert noch glaubt, der hat einiges verpasst.

Tatsächlich ist es so, dass auf modernen Höfen die Arbeit schon längst begonnen hat, während der Landwirt noch am Frühstückstisch sitzt und den ersten Kaffee des Tages genießt. Drohnen steigen auf, scannen mit Kameras und empfindlichen Sensoren die Felder. Wie sieht der Nährstoffgehalt im Boden aus? Sehen die Pflanzen gesund aus? Welche Wettervorhersage meldet der Satellit? Wie ist der Wartungsstand der Maschinen und Fahrzeuge? All diese Daten fließen zusammen und landen auf dem Rechner, dem Tablet oder dem Smartphone des Farmers.

Fällt ein Wert aus der Reihe, beispielsweise durch Schädlingsbefall, können umgehend Gegenmaßnahmen ergriffen werden, indem der Agronom mit dem Pflanzenschutzmittel präzise nur die befallenen Areale behandelt. Welche das sind, zeigt ihm ein Monitor, beispielsweise direkt in der Fahrerkabine des Traktors mit der Pestizidspritze. Das spart Zeit und schont Umwelt, Ressourcen und natürlich auch den Geldbeutel.

Aber nicht nur bei den Pflanzen spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Wer den ein oder anderen Hof etwas genauer betrachtet, wird immer häufiger Solar-Paneele auf den Dächern finden, die den Strom für allerlei technische Finesse liefern, wie zum Beispiel Pedometer.

Diese wiederum messen die Vitalfunktionen von Nutztieren und melden dem Bauern, wenn Kuh Bertha reif für die Besamung ist, oder wann sie wieder gemolken werden muss. In diesem Fall wird bei hoch technologisierten Höfen gleich eine ganze Kette an Prozessen gestartet. Der Computer übermittelt die Informationen an die Ställe, in denen sich die Türen der zu melkenden Tiere öffnen und sie über ein Leitsystem zu den Melkstationen führt. Die neuen Bezeichnungen Smart und Precision Farming haben mit dem ursprünglichen Bild des idyllischen Urlaubs auf dem Bauernhof wahrlich nicht mehr viel zu tun, jedoch bieten diese Entwicklungen und selbständigen Abläufe den Landwirten die Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen und sich um andere Dinge kümmern zu können. Zumindest in der Theorie.

Die Grundlage für die Landwirtschaft 4.0 ist eine Leistungsfähige Infrastruktur. Die heute in manchen teilen Deutschland noch nicht vorhanden ist. Deswegen Setzen Sie auf XPCOM-SYSTEMS und wir versorgen Sie mit der modernsten Infrastruktur für Breitband.

Und das in ganz Deutschland.